War Mohammed ein wahrer Muslim?

• EuropeNews - 14 Juni 2017 - Von Selwyn Duke
War Mohammed ein wahrer Muslim?

Nach jedem Terrorattentat hören wir die selben Argumente: Die einsamen Rufer in der Wüste auf der rechten Seite werden sagen, dass der Islam das Problem sei, wenn sie noch nicht von Hassredegesetzen zum Schweigen gebracht wurden. Im Gegensatz dazu werden die linken Medien, sowie die Mainstream Politiker trommeln, dass die muslimischen Terroristen keine echten „muslimischen“ Terroristen seien, sondern, dass sie ihren Glauben pervertiert hätten. Wenn es um die Wahrheit geht, dann verhält es sich so wie bei anderen Diskussionen über die wahre Bedeutung (beispielsweise die Verfassung): Es macht nur Sinn, wenn man die Antworten in den Originalquellen sucht.

Quelle: American Thinker
Übersetzt von EuropeNews

 

Und das führt uns zu der einfachen Frage: War Mohammed ein wahrer Muslim?

 

Das ist natürlich eine rhetorische Frage. Als Gründer des Islams – die Religion entstand aus den Offenbarungen die er angeblich im frühen siebten Jahrhundert hatte – war Mohammed natürlich der allererste Muslim. Darüber hinaus ist er, da ihn die Muslime als den „perfekten Mann“ betrachten, nicht nur der wahrste Muslim, im wahrsten Sinne des Wortes, sondern das Maß, an dem sich alle anderen Muslime messen.

 

Wie sah das also aus mit Mohammeds „Perfektion“?

 

Er war ein Krieger, der rund 30 Militärschlachten geschlagen hat, viele davon hat er selbst angeführt.

Er beraubte Karawanen (er war ein Räuber) und nahm Sklaven gefangen, handelte mit ihnen und er besaß auch welche (übrigens, wollen unsere Liberalen [nach deutscher Definition Linke] nun sagen, dass dies den Sklavenhalter Mohammed irgendwie beeinträchtigt, wie sie dies mit den Gründervätern getan haben?).

Er befahl Massaker, er folterte und ließ Dissidenten töten. Im Jahr 627 n.Chr. köpfte er mehr als 600 Männer und Jungen des Qurayza Stammes in Medina und radierte sie so von der Landkarte. Außerdem war er Polygamist und legalisierte sexuelle Beziehungen von Sklavenhaltern zu ihren weiblichen Gefangenen.

 

Also ist doch klar, wenn die heutigen islamischen Dschihadisten keine wahren Muslime sind, dann war es auch Mohammed nicht. Aber da wir wissen, dass der perfekte Mann der erste und wahrste Muslim war …. nun, dann können sie den Satz selbst beenden.

 

Dennoch, wenn wir die Motivation der Muslime analysieren, dann ist der Einfluss von Mohammeds Charakter im Allgemeinen den islamischen Lehren untergeordnet (wobei das meiste von Mohammed selbst stammt). Und sogar hier machen die Menschen im Allgemeinen den Fehler sich nur auf den Koran zu fokussieren und sind sich nicht bewusst, dass er nur 16 Prozent des islamischen Kanons darstellt. Die Mehrheit bilden Hadithe und Sira.

 

Das muss man beachten, denn während sich 9 Prozent des Korans mit Dschihad und politischer Gewalt auseinandersetzen, befassen sich 21 Prozent der Hadithen und sagenhafte 67 Prozent der Sira damit, so Bill Warner, Direktor des Center for the Study of Political Islam. Deshalb schrieb im Jahr 2015 der türkische Journalist Uzay Bulut, dass „Gewalt und Herrschaft“ im Islam „tief verwurzelt … und mit den Versprechen belohnt zu werden, abgesegnet sind“ und daraus folgernd, dass „Fundamentalisten immer Menschen finden werden, die man begeistern kann und andere die es ausführen.“

 

Die Verteilung der Gewaltbefehle in diesen Büchern hilft dabei etwas anderes zu erklären. Eine Studie in Deutschland, die 45.000 Jugendliche im Teenager Alter umfasste, berichtet, dass erhöhte Religiosität christliche Jugendliche weniger gewalttätig mache, muslimische Jugendliche aber gewalttätiger.

 

Und das macht Sinn. Ein nicht-praktizierender Katholik kennt vielleicht ein paar Bibel Verse, aber nur ein frommer Katholik hat sie ganz durchgekämmt, außerdem wird er den Katechismus gelesen haben. Ähnlich verhält es sich beim einfachen Muslim, der ein wenig vom Koran kennt.

 

Ein ernsthaft Praktizierender wird alles in sich aufnehmen und auch die Hadithen und die Sira verschlingen – und allen Gewaltbefehlen darin ausgesetzt werden.

 

Noch mehr auf den Punkt gebracht, diese beiden Teile des Gesamtwerks machen zusammengerechnet die Mehrheit der Sunnah aus, das erklärt Islaamnet.com so, „Der richtige Weg oder die richtigen Wege, Befehle, Handlungen bei der Verehrung und Aussagen des Propheten [durchzuführen] sind die Ideale und Rollenmodelle, denen man als Muslim folgen soll“ . Es geht also nur um Mohammeds Worte und Taten.

 

Diese Bedeutung kann man gar nicht genug betonen. Tugenden (und Laster) bleiben eher im Gedächtnis als Lehren, Handlungen sagen mehr als tausend Worte. Deshalb fragen Christen auch eher „Was würde Jesus tun?“ als „Was sagt die Bibel?“. Darum berufen sie sich auch eher auf Christus, wenn sie um Rat bitten, als auf Matthäus. Natürlich, die Bibel ist toll und Matthäus 22:37 ist einer der Teile, die man am häufigsten im Gedächtnis hat, aber Beispiele sind mächtiger als Anweisungen.

 

Das muslimische Rollenmodell, ihr „perfekter Mann“, unterscheidet sich sehr stark von Jesus in Bezug auf seinen Einfluss, aber nicht imGrad seines Einflusses. Warner führt dazu aus, „Der Koran sagt an 91 verschiedenen Stellen, dass Mohammed das perfekte Abbild eines Lebensmodells darstellt.

Es ist viel wichtiger Mohammed zu kennen als den Koran.“ Deshalb ist „Mohammed“ (in all seinen Schreibweisen) der verbreitetste männliche Name, den ungefähr 150 Millionen Männer und Jungen tragen. Und es gibt einen Grund warum fromme Muslime den Zusatz „PBUH“ („Peace be upon him“) [Friede sei mit ihm] hinter seinen Namen schreiben und warum sie randalieren, wenn man ihn karikiert. Er ist auf ein gewisse Weise das menschliche Antlitz von Allah.

 

Islaamnet.com stellt dies klar und schreibt dass „wenn Allah sagt: 'Wer dem Gesandten gehorcht, der hat Allah gehorcht.' (Sure An-Nisa 4:80), damit sollte klar sein, dass man Allah gehorcht indem man dem Propheten gehorcht.“

 

Islaamnet schreibt auch, dass Allah befohlen hat, „'Und es ziemt sich nicht für einen gläubigen Mann oder eine gläubige Frau, daß sie - wenn Allah und Sein Gesandter eine Angelegenheit beschlossen haben - eine andere Wahl in ihrer Angelegenheit treffen. Und der, der Allah und Seinem Gesandten nicht gehorcht, geht wahrlich in offenkundiger Weise irre.'“. (Sure al-Ahzab 33:36)

 

Dieser Gesandte ist, um es noch einmal zu wiederholen, Kriegsherr, Bandit, Massenmörder, Folterer, Polygamist und Sklavenhändler und -halter. Schlimmer noch, es ist nicht so, dass Muslime immer versuchen diese Geschichte wegzudiskutieren, oder reinzuwaschen. Die ganz frommen Muslime betrachten diese Handlungen – wenn sie sich gegen Nichtmuslime richten – als „gut“ denn diese Handlungen wurden von Allah, den sie als Autor wahrnehmen, der richtig und falsch definiert und von seinem Gesandten abgesegnet.

 

Wenn also manchmal über eine „Reform“ des Islams gesprochen wird, dann würde dies bedeuten, dass Mohammed selbst reformiert werden müsste. Wie? Man kann ihn nicht auferstehen und sein Leben noch einmal leben lassen.

 

Unter den Gründern bestehender wichtiger oder quasi wichtiger Religionen bzw philosophischer Systeme – Lao Tsu, Konfuzius, Buddha, usw. – steht Mohammed ganz alleine da, als Tyrann und Lehrer in Personalunion. Natürlich steht er in der Geschichte nicht alleine da, Attila der Hunne, Dschingis Khan, Tamerlane und viele andere beschritten ähnlich blutige Pfade.

Und so wie bei ihnen, so war auch er ein typischer Mann seiner Zeit und seines Wohnortes. Aber für mehr als eine Milliarde Menschen ist er, sogar in unserem heutigen hier und jetzt der perfekte Mann.

 

Und genau das ist der Punkt.

Letztlich, wenn Ihnen jemand sagen würde, dass Attila der Hunnenkönig der perfekte Mann und ein Rollenmodell sei, würden sie der Person dann den Rücken zuwenden?